Inda-Gefährten leiten Rollenspiel-Projektwoche – tolle Unterstützung durch Ulisses Spiele

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Vor den Sommerferien fand am Inda-Gymnasium Aachen eine Projektwoche sattt, in der wir Inda-Gefährten das Projekt Rollenspiele anboten, bei dem wir mit insgesamt 28 Schülern eine Woche lang in fünf Spielerunden in die Welt der Rollenspiele eintauchten und fantastische Abenteuer erlebten. Am Samstag war dann großer Präsentationstag, bei dem wir Eltern, Lehrer und Freunde in fünf Demo-Spielerunden das Rollenspiel erklärten.

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne Ulisses Spiele, die uns freundlicherweise fünf Einstiegsboxen des grandiosen Pathfinder-RPGs zur Verfügung stellten. Vielen Dank!

Viele schöne Fotos findet ihr unten.

Hier nun ein ausführlicher Spielebericht unseres AG-Mitgliedes Sven Christ, der seine Erfahrungen als Spielleiter schildert:

Spielebericht Rollenspiel-Projektwoche

Vorbereitung

Zur Vorbereitung der Spieler, die größtenteils noch nie ein Rollenspiel selbst erlebt haben, haben wir erst einmal die Grundregeln grob erläutert und ihnen einen Überblick darüber verschafft, was ein Rollenspiel eigentlich ist. Daraufhin haben wir ihnen einige Einführungsvideos zum Thema Pathfinder gezeigt und die letzten Fragen geklärt.

Nachdem nun alle auf einem gemeinsamen Stand waren, haben wir die Spieler auf die fünf Spielleiter verteilt. Jedoch sind die jeweiligen Spielgruppen noch nicht in die einzelnen Räume gegangen, um zu beginnen, sondern es wurden zuerst die Charaktere erstellt. Um das Ganze so effizient wie möglich zu machen, haben wir uns vorab darauf geeinigt, die Charaktererstellung nicht in den einzelnen Gruppen selbst vorzunehmen, sondern in den vier Pathfinder-Klassen. So musste nicht jeder Spielleiter einzeln alle Klassen erklären, was sehr zeitaufwendig gewesen wäre, da auch einige Spielleiter aus unserer AG zum ersten Mal als Leiter eine Rollenspielgruppe begleiteten. So konnten unsere vier erfahrensten Mitglieder schnell allen Spielern ihre Charaktere erstellen, und ca. zwei Stunden später konnten dann alle in die Gruppen gehen. Allerdings wurde das Regelwerk von einigen Spielleitern etwas anders interpretiert als von anderen, was dazu führte, dass einige Spieler sehr viel höhere Werte hatten, andere niedrigere Werte. Da dies den Spielern aber egal war, haben wir beschlossen, trotzdem zu loszulegen.

Ausführung

Nun, da alle Spieler versorgt und startbereit waren, konnten wir endlich in die Spielgruppen gehen und mit dem Abenteurer beginnen. Zu Beginn haben wir das Einsteigerabenteuer „Schwarzzahns Hort“ gespielt. Wir haben Gruppen mit unerfahrenen Spielleitern einen zweiten als Unterstützung zugesprochen. Da ich selbst als zweiter Spielleiter in einer solchen Gruppe war, kann ich nur aus meiner persönlichen Sicht schreiben. Allerdings halte ich unsere Gruppe für ein sehr gutes Beispiel, um die Entwicklung einer völlig unerfahrenen Gruppe, sowohl auf Spielleiter- als auch auf Spielerebene, zu veranschaulichen.

Unsere Gruppe war zu Beginn noch nicht wirklich überzeugt vom Konzept des Rollenspiels, da noch keiner vorher eines gespielt hatte. Auch begann das Abenteuer nicht zu Gunsten unserer Spieler, und die beiden Goblins, die am Eingang der Höhle die Helden angreifen, fügten der Gruppe bereits schweren Schaden zu. Wie bereits erwähnt, waren wir als Gruppenleiter noch nicht eingespielt und wussten noch nicht, wie man die Leitung am besten aufteilt und durchführt.  Die angeschlagene Gruppe bewegte sich blindlings von einer Notlage in die nächste und sie alle verletzen sich beim weiteren Erkunden der Höhle erneut.

Da der Großteil des Tages bereits für die Charaktererstellung benötigt wurde, hörten wir früh auf und beließen es hierbei.  Die Zeit nutzten wir als Leiter allerdings und führten ein paar Modifikationen an den Regeln durch, um die Spieler davor zu schützen, dass nicht am Ende noch einer umkommt. Dies wäre sicherlich für Anfänger sehr demotivierend gewesen und dies wollten wir vermeiden. Auch versuchten wir, die Pflichten auf die Spielleiter zu verteilen. Zu Beginn waren wir uns eher gegenseitig im Wege als uns zu unterstützen, da ich auch noch nicht viel vom Abenteuer gelesen hatte.

Für das Einsteigerabenteuer brauchten wir letzten Endes eineinhalb weitere Tage mit jeweils fünf Stunden Spielzeit. Die Gruppe hatte sich bis hierhin grob eingespielt, die Nutzung der Fähigkeiten war einigermaßen klar. Es gab allerdings immer wieder Reibereien zwischen den Spielern, vor allem was die Verteilung der Beute anging. Auch wir Spielleiter waren noch nicht wirklich eingespielt und waren uns noch nicht wirklich sicher, wer was übernimmt. Das zweite Abenteuer sollte viel angenehmer verlaufen, also einigten wir uns zum Abschluss von „Schwarzzahns Hort“ auf einige Regeln, wie zum Beispiel die faire Aufteilung von Beute, die Behandlung von anderen Mitspielern oder die Durchführung von Kämpfen gegen den Spielleiter, der ein wahnsinniges Würfelglück hatte und den Schwierigkeitsgrad für die Gruppe bis jetzt zu hoch angelegte. Auch kam der erzählerische Teil etwas kurz, weswegen ich diesen Part übernehmen sollte, während Kampfsituationen weiterhin von unserem ersten Spielleiter geregelt werden sollten. Dies sollte sich als sehr effektiv erweisen.

Das zweite Abenteuer, „Die Krypta der ewigen Flamme“, verlief deswegen viel angenehmer als das erste, die Spieler wussten jetzt, wie man am besten in verschiedenen Situationen vorgeht und die fingen damit an, die Umgebung mit einzubeziehen, zu erkunden und geschickter zu handeln. So war die Gruppe am Ende des ersten Teiles endlich an dem Punkt angelangt, an dem man sagen kann, dass das Spiel in seiner ganzen Bandbreite genutzt wird. Die Spieler nutzen nicht nur ihre kämpferischen Fähigkeiten, sie interagieren aktiv mit der Spielwelt, feilschen mit dem Spielleiter im Laden, fanden Schwächen von Feinden durch geschicktes Untersuchen heraus usw.

Der zweite Teil der „Krypta“ war dementsprechend schnell vorbei, auch weil die Zeit drängte und wir am letzten Tag der Projektwoche angekommen waren und Vorbereitungen für die Vorstellung am nächsten Tag getroffen werden mussten.

Reaktionen

Die Spieler waren, wie oben geschildert, zu Beginn noch sehr skeptisch. Je mehr wir uns aber einspielten und weiter vorankamen, desto interessierter spielten sie und waren am Ende sogar enttäuscht, dass sie aufhören mussten. Auch wir als Spielleiter hatten mehr Spaß am Spiel, nachdem wir unsere Rollen effektiv aufgeteilt hatten. In anderen Gruppen war Ähnliches zu vernehmen, auch wenn es dort vielleicht schneller ging, weil ihre sie Spielleiter hatten, die bereits vorher als solche gespielt haben.

Fazit

Abschließend kann ich sowohl aus meiner Gruppe als auch aus dem Projekt ein positives Fazit ziehen, den Spielern hat es gefallen und die Atmosphäre hat sich immerzu verbessert. Die Projektwoche war aus der Sicht unserer Tolkien-AG ein voller Erfolg.

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