Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Gestern war ein wehmütiger Tag für die Inda-Gefährten, denn an diesem letzten AG-Treffen vor den Osterferien verabschiedeten wir Thomas und Christopher, unsere beiden dienstältesten Mitglieder. Die beiden sind die beiden letzten Verbliebenen der ursprünglichen Gefährtengruppe, die sich im Jahre 2010 um Dr. Julian Eilmann geschart hat. Damals waren die beiden im zarten Alter von 11 Jahren am Anfang der sechsten Klassen. Thomas und Christopher haben der Tolkien-AG während ihrer gesamten Schulzeit die Treue gehalten: sage und schreibe SIEBEN JAHRE!

Die beiden haben dabei alle Höhen und Tiefen der langen Zeit erlebt. Sie waren bei allen Projekten dabei, haben Tolkiens Werk erforscht, Kurzgeschichten geschrieben, Trickfilme gedreht, Mittelerde-Ausstellungen in Schule, Stadtbücherei und Kino realisiert, Lesungen gehalten, Grundschulkindern Tolkien näher gebracht, und und und….

Alle Inda-Gefährten sind unglaublich stolz auf die beiden, die in wenigen Wochen ihr Abitur absolvieren werden, wofür wir Ihnen alles Gute wünschen. Beide haben versprochen den Inda-Gefährten auch als Erwachsene die Treue zu halten, bei Projekten mitzumachen und den Erebor Beiträge zu verfassen.

Den gestrigen Abschied haben wir stilvoll begangen. Nachdem Thomas und Christopher mit dem Türschlüssel zum Erebor und dem Einen Ring beschenkt wurden (siehe Foto), aßen wir – typisch Hobbits! – gemeinsam Kuchen und lauschten Christophers bewegender Abschiedsrede, für die er Bilbos Rede aus dem „Herrn der Ringe“ kongenial umwandelte:

"So nehme ich Abschied, meine lieben Frankes und Eilmanns" 

"Eilmänner!" - rief jemand aus dem Publikum...

Thomas und Christopher haben mit ihrem AG-Engagement im wahrsten Sinne des Wortes unser AG-Motto gelebt und mit leben gefüllt: Sie lebten Freundschaft und Kreativität und sind nun Inspiration für alle ihre Nachfolger.

So bleibt uns für’s Erste nichts anderes übrig, als mit Tolkiens wehmütigstem Gedicht Abschied zu nehmen und zur rufen:

„Ah! wie Gold fallen die Blätter im Wind,
lange Jahre zahllos wie die Schwingen von Bäumen!
Die langen Jahre sind vergangen wie rasche Schlucke
des süßen Mets in luftigen Hallen
jenseits des Westens, unter den blauen Kuppeln Gewölben
worin die Sterne erzittern
in der Stimme ihres Gesanges, heilig und königlich.
 
Wer nun wird mir den Kelch wieder füllen?
 
Denn nun hat die Entzünderin, Varda, die Sternenkönigin,
vom Berg Immerweiß ihre Hände wie Wolken erhoben
und alle Pfade sind versunken tief im Schatten;
und aus einem grauen Land liegt Dunkelheit
auf den schäumenden Wellen zwischen uns,
und Nebel bedeckt die Juwelen Calaciryas auf ewig.
Verloren ist nun, verloren für jene aus dem Osten, Valimar!
Lebewohl! Vielleicht magst Du Valimar finden!

Vielleicht wirst sogar Du es finden! Lebewohl!“

Advertisements